Der Outdoor-Biker

Ich war nie ein Blogger. Hat mich noch nie gereizt. Dem entgegengestellt fahr ich viel lieber Fahrrad. Seit Kleinauf bin ich mit BMX, City-, als auch Mountainbike unterwegs - mein erstes eigenes Fahrrad war allerdings ein kleines rotes mit weißen Stützräder.. Damit konnte ich zwar keine Preise gewinnen, dafür aber radfahren erlernen. Seit diesen Tagen haben mir Räder nicht nur als "Nutztiere" gedient, um tägliche Strecken rasch überbrücken zu können, sondern auch als richtige Sportgeräte.

Damals als Jugendlicher gehörte mein BMX genauso zu mir, wie auch mein Skateboard. Heutzutage muss mein Fully-Mountainbike sowohl für Kurzstrecken herhalten, darf aber auch auf langen Fahrten durch die Natur (und auch mal Downhill) seine Muskeln spielen lassen:

Ich bin der Rider.

 

Die richtige Strecke zählt

..Zumindest ist sie für mich erheblich: Die richtige Radstrecke. Es gibt mindestens zwei Dinge, die mir an einem "Bike-Day" defintiv die gute Stimmung rauben können: Schlechtes Wetter und die falsche Radroute. Als falsch werden von mir sämtliche Strecken bezeichnet, die einem so richtig die Freude am Sport versauen können. Das sind unter Anderem Radrouten, welche entweder zu häufig und dicht an größeren Hauptverkehrswegen vorbeiführen bzw parallel dazu verlaufen, sowie Strecken, die ins Nirgendwo führen, nur um im Anschluss abrupt zu enden.

Während ich erster Option gar nichts Positives abgewinnen kann, bietet Option Zwei zumindest die Möglichkeit auf ein kleines Abenteuer. Und darum soll es bei meinen Ausflügen auch gehen:
Finde den Weg zurück. - Ein Smartphone hab ich immer mit dabei und somit die grundlegende Möglichkeit meinen Standort zu tracken, aber will man das immer? NEIN. Genau wie mein Handfunkgerät, welches mir ebenfalls zur Verfügung steht, möchte ich diese Technologie nicht leichtfertig einsetzen. - Nach dem System "Malen-nach-Zahlen" immer sofort ans Ziel zu gelangen, bereitet mir zumindest keine große Freude. Daher kann so ein Road-, oder Fieldtrip mich auch in unbekanntere Gebiete verschlagen - anders wäre es doch langweilig..

..Die hier abgebildete Gegend befindet sich im Wiener Becken und zählt bestimmt nicht zu jenen Gebieten, die für Radfahrer eine Orientierungsgefahr darstellen könnten. Stattdessen fährt man Kilometer lang über Feldwege und kleinere Straßen an diversen Kanälen bzw Bächen entlang. Irgendwann stellt der Ein- oder Andere dann fest, dass er sich bereits im Burgenland befindet.


Man fährt wieder Bahn..

..Auto gibt's nicht. Möchte ich während meiner Road-Trips schneller und weiter vorankommen, zB um aus einer Schlechtwetter-Region zu entkommen, so greif ich gerne auf den Nahstreckenverkehr der ÖBB zurück. - Hinein in den Zug und nix wie weg. Ich fahre dann zumindest so lange, sodass eine Weiterfahrt bei besseren Wetterverhältnissen wieder möglich ist.

Genauso gerne greife ich auf das Service der Bahn zurück, wenn mir die Heimfahrt zu anstrengend wird - schlechtes Gewissen? Sicher nicht. Weshalb sollte ich diesen hilfreichen Vorteil nicht in Anspruch nehmen?

Nicht alle Züge eignen sich dazu ein Fahrrad mitzunehmen. Während Räder in Niederflur-Waggons, wie zB den gängigen Wiesel-Zügen direkt hineingerollt werden, kann das Einladen der Bikes in andere Waggon-Typen weit aus unangenehmer ausfallen ( beispielsweise in Railjets, oder auch alte S-Bahn-Waggons). Es empfiehlt sich daher vor dem Fahrtantritt Züge auszuwählen, die das Ein- und Aussteigen mit dem Fahrrad erleichtern.

Für die einfache Strecke werden zusätzlich zum regulären Personen-Ticket EUR 2,00 pro Fahrtrichtung fällig, ansonsten kann es sehr teuer werden ein Fahrrad in den Zug mitnehmen zu wollen.


Ambitionz as a Rider

Radfahren und Wandern lässt sich kombinieren, Outdoor-Action mit dem Fahrrad und Zeit in der Natur verbringen, das ist eine meiner Leidenschaften. Um dieses Hobby angenehm zu gestalten, habe ich mich für ein Full-Suspension-Mountainbike der Marke Merida entschieden. Das ONE-TWENTY 1200-D (aus der Modell-Reihe 2011) dient mir noch immer hervorragend. Natürlich wurden schon Komponenten getauscht und es wird auch wenigstens 1 Mal pro Saison gewartet. Je nach Ausfahrt und Wetterverhältnisse benutze ich unterschiedliche Gürtel-, Fahrrad-Accessoires und leichte Sport-Rucksäcke. Ich werde einige dieser Gadgets in den nächsten Blog-Artikeln vorstellen, da sich diese besonders für Fahrrad-Touren gut verwenden lassen, sowie gewisse Situationen in der Natur erleichtern.

Ich starte somit in die Saison 2021 und habe vor einige meiner Roadtrips mittels Foto- und Videomaterial zu dokumentieren. Diese Ausfahrten werden dann in den folgenden Blog-Artikeln zu finden sein.

Ich wünsche viel Freude beim Betrachten meines Blogs und hoffe dass Dir das Lesen der Artikel genauso viel Spaß bereitet, wie mir das Erstellen der Blogbeiträge, der Fotos und Videos im Rahmen meiner Ausflüge.

 

- Der Rider -

Die Fahrt geht erst richtig los - stay tuned!